So, hilfsbereite Mitradler, die Schrauben sind geloest, das Problem ebenso. Sehr verbunden danke ich unserem Toni hier, der fachmaennisch und einfach grossartig die bei einem solchen Lagertausch auftretenden Probleme gemeistert hat. Die Jungs und Maedels - egal welchen Baujahrs - vom ADFC, zumindest in Muenchen, sind schwer in Ordnung, kann sie nur gruessen und jedermann empfehlen. Hab mich da sofort wie zuhaus gefuehlt, allerdings herrscht beim Fahrradverein eine deutlich uebersichtlichere Ordnung als in meinen eigenen Gefilden.

Das Oktalinklager ist eingebaut, es passt trotz oder wegen der 121 mm Achsbreite, auch wegen der Einbaubreite von 73 machte ich mir wenig Hoffnung, doch es funktioniert. Auch an der Kettenlinie war gar nicht so viel zu aendern, so weit ich das gesehen habe - Toni mag mich gerne korrigieren. Vielleicht hilft es einem anderen, der vor aehnlicher Wahl steht. Das alte Lager ist ein Industrielager, welches moeglicherweise wieder hergerichtet werden kann. Es ist leider doch nicht russischen Ursprungs, sondern aus dem ferneren Osten, wie mir scheint.

Auch die Kette passt noch, obwohl vorher eine 44-32-22er Abstufung montiert war, die von der 46-36-26er Neugarnitur abgeloest wurde. Die Kette mit 112 Gliedern schaltet nach wie vor gut, das von mir gern verwendete mittlere Kettenblatt ist bei dieser Garnitur aus Stahl, wovon ich mir eine laengere Lebensdauer erhoffe.

Da ich in diesem Jahr bevorzugt wiedermal im Flachland und vor allem mit Rueckenwind unterwegs sein moechte, solltet Ihr Euch wegen der eingebauten schnelleren Uebersetzung gut in Acht nehmen, wenn da ein roter Schatten vorbeihuscht, sofern Ihr auf Tour in fernen Landen seid. ;-)

Danke allen, die sich ob meines vermeintlichen Problems Gedanken gemacht haben, und besonders denen, die diese auch zu bits und Bytes brachten.

Viele Gruesse,
roland.