Habe grade ein Fuhrwerk von 50 - 53 kg (30 kg Gepäck, 17 kg Velo nackt, Rest Proviant, veränderlich [das Wasser sowie die nötige Kraftlimonade wird von vielen Erbsenzählern oft nicht mitgerechnet, aber es wiegt viel]) über zahlreiche Alpenstrassen geschleift, u.a. Nivolet (Gran Paradiso) und San Giacomo (Val Formazza), beide eigentlich MTB-Terrain = unbefestigt bzw. Saumpfad.
Es geht, aber man muß schuften wie ein Soldat.
Es war geil

Auf asphaltierter Strasse war das Mehrgewicht kaum hinderlich.
Ich selbst bin ja gewichtsarm.
Natürlich geht es ohne Gepäck leichter, aber man braucht ein Begleitfahrzeug (Frau, Mama).
Was ist denn nun so Schweres drin in diesem Gepäck?
Eine leichte Hochtouren-Ausrüstung.
Für die Alpen ja nicht ganz undenkbar.
Aber Radfahrer sollen eben Rad fahren und nicht Berg steigen, und Bergsteiger steigen Berg und fahren nicht Rad sondern Auto.
Es war auch viel überflüssige Reserve- und Redundanz-Ware dabei.
Aber wehe man nimmt keinen Ersatz oder Ausweichartikel mit.
Natürlich habe ich von meinem Ersatz gebraucht.
Fazit: 30 kg sind nicht ideal, aber wo es sein muß, noch zu schaffen.
Der Kräftigungseffekt ist hoch.
