Als ich mich für Phil Wood Naben entschieden habe,
hieß es im Prospekt:
"Five years under any conditions you can stand!"
(Fünf Jahre, egal was Du mit Deinem Rad so treibst),
das sollte in den USA unter den dortigen
Produkthaftungsbedingungen schon einiges heißen.

Als Ingenieur hat mich dann die Idee fasziniert,
rechst radial und links gekreuzt zu speichen.
Das fordert einen stabilen Nabenkörper und einen
stabilen Flansch auf der Kettenseite.
Und damit es richtig stabil wird habe ich mir eine
40-Loch-Nabe besorgt.

Hier meine Erfahrung:
Der Phil Wood Flansch ist nach kurzer Zeit an einem
Loch ausgerissen.
Ich konnte die Nabe aber weiter benutzen, ich habe
dann einfach eine 36-Loch-Felge verwendet und auf
jeder Seite zwei Löcher unbenutzt gelassen.

Leider konnte ich keinen Dauertest mehr durchführen,
da mir das Rad geklaut wurde. Was mir aber auffiel,
war das leichte Lagerspiel, eine große Afrika-Tour hätte
ich mit der Nabe vermutlich nicht unternommen.

Welche Erfahrungen habt ihr denn mit Phil Wood-Naben
gemacht?

Grüße

Stefan