Aus besseren krimis kennt man das, wie eine schußweste durchschossen werden kann
Ich kenn das nicht (lese auch kaum Krimis), aber ein großer Nachteil der Aramidfasern ist deren geringe Knick und Knotenfestigkeit. D.h. wegen der Walkarbeit ist das Material eh nicht optimal. Ich hab' da den Verdacht, daß das mehr Marketing ist. Ich hab eine zeitlang Wolber Reifen verwendet, die hatten ein dünnes Stahldrahtgeflecht drin, das hielt recht gut, allerdings haben sich dann bisweilen kleine Störenfriede durchgearbeitet (das Geflecht hatte wohl aus Gewichtsgründen nur eine 'mittlere' Maschenweite. Und in der Theorie sollte ein Stahlgeflecht die Walkverluste kaum erhöhen (im Gegensatz zu anderen Materialien).
In Antwort auf: joerg046
Es geht auch erstmal nicht um die Reifendurchmesser,
Eh nicht, aber das ging gleich in einem Aufwaschen. Weiters spart auch ein Reifen mit möglichst hoher Karkassenspannung (sei es durch hohen Druck und/oder Breite) nur bis zu einem gewissen Grad Energie (beim ungefederten Rad). Wenn das Rad zu hart wird, muß der Mensch mehr mit den Muskeln federn und das braucht nicht unwesentlich Energie. Es gibt da eine tolle Untersuchung dazu aus der Schweiz (für Rennradler auf längeren Strecken, die warn tw. mit niederen Drücken schneller). Beim Reiserad hat man ja den Vorteil, daß die Radmasse durch das Gepäck erhöht ist und daher die Stöße weniger stark in der Radlerin ankommen.