#316281 - 03/06/0712:41 PMRe: Rollwiderstand Marathon Plus 47 vs. 35
[Re: ]
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Zitat:
Ich habe nicht gesagt, daß die 1:1 dort gefahrenen Reifen für eine Radreise brauchbar sind, sondern daß man dort sehen kann, was Rennreifen alles aushalten können.
Bei Schlauchreifen ist die Durchschlagsfestigkeit etwas höher als bei Drahtreifen. Das hilft, wenn man im Eifer des Gefechts mal eine Kante übersieht - was natürlich bei Paris-Robaix wegen der Paves öfter mal vorkommen kann.
Da ein Rennradrahmen sehr knapp gebaut ist, passen höchstens 25er Reifen hinein, was viele Fahrer bei diesem Rennen auch ausnutzen. Da hat der Reiseradler mit möglichen 28 mm Drahtreifen noch etwas Reserve, was den kleinen Vorteil von Schlauchreifen wieder wett macht.
Schlauchreifen mit Seitenwandschutz wurden bei Paris-Roubaix in den letzten Jahren als Prototypen u.a. vom Team T-Mobile gefahren - inzwischen kann man die als "Sprinter Gator Skin" auch regulär kaufen. Der Seitenwandschutz ist derselbe, den auch die Drahtreifen Grand Prix 4 Season und Ultra GatorSkin haben. Somit haben Reiseradler also dieselbe Technik wie die Profis plus die Möglichkeit 28 mm Reifen zu montieren.
Gegenüber den 23er Grand Prix, die ich in den 90er Jahren ein paar Mal problemlos mit 15 kg Gepäck gefahren bin, ist solche ein Reifen ein mehr als deutlicher Fortschritt.