Bin zwar auch keine alleine Reisende, sondern Reisender, und als solcher habe ich sehr gute Freunde in Norwegen, die ich von Wien aus schon mit Rad und Zelt heimsuchte. Meine langjährige Brieffreundin ist (als Norwegerin), oft und auf langen Strecken alleine mit dem Rad unterwegs. Mach dir keine Sorgen. Es sind freundliche, wenn auch oft wortkarge Menschen, die dir begegnen werden - in manchen Gegenden allerdings recht selten. Das Nordkap selbst scheint mir persönlich nicht allzu interessant, wenngleich es "wirkt" dort gewesen zu sein. Lofoten, und küstennahe Straßen RV 17 z.B., zwischen Bodö und Alesund, sind relativ flach und doch spektakulär. Südnorwegen ist teilweise hochalpin, die letzten paarhundert km zum Nordkapp, bezeichnen manch entäuschte Touris als langweilig. Jedenfalls ist Norwegen immer und wahrscheinlich auf jeder Strecke auch die anstrengendste Radreise wert. Ein erhöhtes Risiko sehe ich nicht. Camping kann auch im Sommer recht kalt und vor allem einsam werden. as Rad sollte man selbst reparieren können und Ersatzteile mitführen. Je weiter nach Norden, umso kleiner die Orte. Wahrscheinlich findet sich jemand der reparieren kann, aber Teile sind nicht lagernd - selbst im sortierten Sportgeschäft, das frau vielleicht mit etwas Glück findet. Handy mitnehmen! Auf das gelegentliche Durchfahrtsverbot durch Tunnels achten (es gibt eine Broschüre). Auch Busse bringen einen weiter. Schreib mir, wenn du noch mehr wissen willst.
gk@geotramp.netSpeichenbruch und Kettenriss!