Mir ist schon klar, dass ich die Route trotzdem genau vorher planen muss und auch, dass ich die Karte trotz allem brauche.
Trotzdem denke ich, ein GPS-Gerät wäre mir eine größere Hilfe als die bloße Karte
Wenn du deine Touren vorher ordentlich planst, kannst du nach meiner Erfahrung ruhig nur mit dem GPS losfahren!
Auf diese Art habe ich vor 2 Jahren eine große Tour vom Niederrhein bis nach Bilbao gemacht. Das war mein erster Test für eine große Tour ohne Papierkarten. Ich hatte daher vorsorglich aus Sicherheitsgründen einen ganzen Berg Papierkarten mitgeführt, aber während der Tour keine einige benutzt.
Ähnliche Erfahrungen habe ich mit einigen weiteren Touren (u.a. von Salzburg nach Lindau, von Cesenatico nach Pisa, Rundtour durch Südschottland) gemacht.
Ich benutze ein Garmin eTrex Vista. Meine Touren bereite ich ausdrücklich als Tracks vor. Damit habe ich eine sehr genaue Wegeführung. Da das eTrex Vista nur 10 Tracks mit je max. 750 Wegepunkten speichern kann, ist es bei längeren Touren (mit mehr als 10 Teiltracks) erforderlich, die vorbereiteten Tracks auf einem PDA zu speichern. Hierzu benutze ich einen einfachen palm125m und das Programm GPilotS. Diese Möglichkeit erfordert jedoch am GPS-Gerät eine serielle Schnittstelle.
Die neueren Geräte z.B. VistaX mit Speicherkarte haben eine USB-Schnittstelle. Hier ist dieses Verfahren nicht möglich. Aber soweit ich informiert bin, können diese neueren Geräte 20 Tracks mit je max. 500 Wegepunkten auf dem internen Flaschspeicher ablegen. Falls mit der neueren Geräte-Software Tracks auch auf den Speicherkarrten abgelegt werden können, wäre dieser mögliche Engpass überwunden und man könnte ohne eine irgendwie geartete Zwischenspeicherung der vorbereiteten Tracks auskommen. Leider ist mir hierzu die letzte Entwicklung nicht bekannt.
mfg
- horst -