Hallo nochmal,
mir fällt gerade ein, ich habe ja tatsächlich selbst noch Erfahrung mit XT Parallelogramm V-Brakes. (schon ein paar Jahre her)
Ich war im Sommer damit ganz zufrieden, besonders da die Einschubteile sehr wenig Platz als Ersatzteil benötigen, sich durch das Parallelogram gleichmäßig nachstellen und nicht schräg abfahren wie die normalen V-Brakes.
Ein möglicher Problempunkt ist aber auch das Parallelogrammprinzip, da hast du mehr bewegliche Teile die kaputtgehen können und die sich mit Staub und Dreck auf lange Sicht abnutzen.
Solte da was kaputgehen kannst du das nicht mal in Deutschland reparieren. Da heißt es dann neue Bremse kaufen und das kann man auch immer bei einer kaputten hydraulischen, sogar bei Scheibe, wenn man sich nicht auf Scheibenbremslaufräder festgelegt hat und noch die Bremssockel an der Gabel hat.
Also wenn man schon nach dem Prinzip vorgeht, die Technik so simpel wie möglich zu halten, auf das nichts kaputtgehen kann, dann wäre eine V-Bremse ohne Parallelogramm stimmiger.
kleiner Schwank am Rande, passt gerade gut:
Mir ist in Ronbuk am Everest ein Bremshebel abgebrochen (hab dummerweise einen Mönch fahren lassen

). Da mußte ich dann bis Kathmandu nur mit der hinteren Bremse bremsen und es ging weit über 4000hm bergab. Kathmandu war die erste Möglchkeit wo ich mir eine neue hätte kaufen können. Wollte aber auf meine HS33 nicht verzichten (Hydraulik war noch ok) und hab mir dann ein Paket schicken lassen zu meinem nächsten Zielort in Australien. In Australien bin ich dann auch noch über 1500km mit nur einer Bremse gefahren. Ging dort auch einfacher.
Kurzum, egal wie du entscheidest, es geht wahrscheinlich immer irgendwie weiter.