Hi,
es ist auch meine Erfahrung das es erheblich weniger Radreisende Frauen gibt. Wenn, dann sind sie meistens mit ihrem Mann/Freund unterwegs.
Das trifft auch auf die Freizeitradfahrer zu.
Ich könnte mir denken das dies auch daran liegt, das das "schwache Geschlecht" von der Kraft her gesehen tatsächlich schwächer ist.
Die Durchschnittsfrau, so habe ich gelesen, besitzt nicht nur weniger Kraft sondern auch gleichzeitig einen höheren Fettanteil.
Das sind dann nicht nur Nachteile von ein, zwei Prozent (über deren Auswirkung hier ja oft debattiert wird) sondern deutlich mehr.
Und obwohl eine gut trainierte Frau natürlich die gleichen Strecken fahren kann wie ein trainierter Mann, fällt der Einstieg íns Radfahren wohl doch etwas schwerer wenn man weniger Kraft und mehr träge Masse hat, besonders bei einer Radreise mit ordentlich Gepäck.
(Für Individuumfreaks: ein Individuum Frau kann natürich weniger Fettanteil und mehr Kraft haben als ein Individuum Mann, aber im Durchschnitt ist es so. Für generelle Aussagen kann man den Menschen halt nicht immer nur als Individuum sehen

)
Den Gedanken der Erziehung (Abenteuerlust wie oben beschrieben) halte ich auch für einen weiteren wichtigen Grund und hier kann man tatsächlich ansetzen.
Das mit dem Kartenlesen wird vielleicht in Zukunft einfacher wenn man mit Satelittennavigation fährt (nach huntert Meter rechts abbiegen) aber vielleicht sind die Geräte dann wieder zu technisch für Frauen.
Um den wirklichen Grund herauszufinden müßten wir eigentlich die Frauen fragen, die nicht Radfahren. Die werden sich aber sicher nicht in diesem Forum finden.
Frag doch mal in einem Frauenforum (Frauenmagazin: Petra, Brigitte, Ursula???) und teil uns die Antworten mit.
Ich finde die Frage auch interresant.
Gruß HvS