Ich habe erst mal nichts Grundsätzliches gegens Auto, ich selbst habe keins. Ein Auto zu haben ist sehr teuer, ist aber für manchen (sicher nur ein ganz geringer Prozentsatz derer, die eins haben) eben notwendig. Das Auto dann zu fahren, ist billiger als mit öffentlichen Verkehrsmitteln! Und wenn ich so die Busse vom (und ins) Umland sehe, wenige Insassen, meist Frauen und Jugendliche. Wenn weniger mitfahren, werden Fahrten reduziert, fahren noch weniger mit, ... Aber in manche Orte im Umland mit Rad zu fahren, ist lebensgefährlich, Bundesstraßen und Autobahnen werden gebaut, Radwege sind in Sa-An absolutes Stiefkind oder sind nicht zu benutzen.
Zum Rapsöl: is doch letztlich Augenwischerei. Felder sehen schon schön aus, wenn sie blühen (Blühende Landschaften?) Aber früher blühte es im Osten weit vielfältiger, blühende Klee- oder Leinfelder zB habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Viele Flächen, auf denen es früher blühte, ist heute Brache oder Baumarkt oder flachgelegte Hochhaussiedlung, was wieder Verkehr nach sich zieht. Ich glaube nicht, dass DDR-Vieh Futter aus Irland bekommen hat. Den Gelben Köstlichen vom Süßen See (bei Eisleben, früher großes Obstanbaugebiet) gibts nicht mehr (da Plantagen geschleift wurden), dafür gibts nun den Golden Delicious aus Südtirol, garantiert nicht weniger giftgespritzt, aber lange durch Europa gekarrt.
Jutta