Ich fahre jeden Tag (seit 3 Jahre) zur Arbeit (einfach 16 km) . Die Strecke wechselt zwischen ländlicher Strasse, unbefestigen Wald- und Wiesenwegen sowie städtischen Strassen und Wegen und ist eigentlich sehr abwechslungsreich. Ich kann nach Lust und Laune oder wenn das Hochwasser der Rur wieder einmal meine favorisierte Route überschwemmt, etwa gleich lange Varianten fahren. Ich fahre nicht allein sondern mit einem Arbeitskollegen aus dem gleichem Dorf ; das treib auch einmal falls "Schwäche" aufkommt zwinker . Auf der Arbeit ziehe ich mich komplett um (eigenes Büro). Meine Untensilien führe ich in einer Lenkertasche und einer kleinen Packtasche mit. Gegen Regen und sonstiges Schei...wetter hilft mein Standardregenset, bestehend aus einem ausgedientem Goretex-Wander-Anorak (schön kleines Packmass), einer "Tschibo"-Regenhose und ein paar Garmaschen - bis zum Feierabend ist bisher wieder alles getrocknet (Sportunterwäsche und "Plastikfahrradkleidung"). Falls ein Platten böse auftritt, wird der Schlauch getauscht und weiter lach gehts. Außer einem Lenker- und einem Gabelbruch an meinem alten Fahrrad, sowie 3 Stürzen (bei Glatteis) gab es in den letzten 20Tkm keine größeren Störungen.grins Das Auto nehme ich nur in Extremwetterlagen, ca. 5 mal im Jahr. Die Fahrzeit beträgt mit dem Rad ungefähr 40 Minuten (22er-Schnitt). Mit dem Auto brauche ich 25-30 Minuten - also kein großer Zeitvorteil. Seit ich täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, haben Grippe und Erkältung ihren Schrecken für mich verloren.

Gruss
Norbert