Bei wirklich gutem Wetter ( trocken + >16 grad) fahre ich die rund 38 km (einfache Strecke) zur Uni ( = Arbeitsplatz) auch schon mal mit dem Fahrrad. Muß meist einen Rucksack mit Notebook und zubehör mitschleifen ( Dicota, ist aber schrott, fällt schon nach einem Jahr auseinander!), darin nehme ich auch Austauschklamotten mit. Komme meist mit einem 25´er Schnitt wieder zu Hause an, jedoch ist die Strecke auch fast Innenstadtfrei. Ich trage dabei eigentlich ganz normale Klamotten ( kurze Hose + T-Shirt). Bin auch immer pitschnass wenn ich ankomme, jedoch nicht "ausgepowert". Ich nehme kein Reparaturmaterial mit, da ich ein Handy dabei habe (und sicherlich hilfsbereite Freunde mit Kombi). Das Rad, ein MTB, nutze ich trotz vorhandenem Auto und Motorrad auch oft um zu Bekannten, ins Fitnesstudio (Aufwärmen gespart) oder in die Stadt zu fahren ( alles <=10km). Wenn ich den Benzinverbrauch des Autos bei Kurzstrecken sehe ( bis zu 15 l/100km), denke ich, dass man gerade für Nutzfahrten ( wenn es das Wetter und der Zweck der Fahrt zulassen) das Fahrrad nicht unterschätzen sollte.
Es regt mich nur jedesmal auf, wie fahrradunfeundlich die Straßen hier sind ( Raum FFM) ! Gerade die Beschilderung der spärlich vorhandenen Radwege ist- sorry- unter aller Sau!
Troz allem macht es mir viel Spaß, wenn ich zu Hause ankomme und weiß, das ich sowohl sportlich gesehen etwas geleistet habe und dazu noch über zehn Euro gespart habe ( soviel kostet mich allein der Sprit beim Autofahren zur Arbeit!).

Soviel dazu.

Noch viel Spaß beim Radeln!

Thomas