Der Galibier ist schon ganz hybsch, aber wir sind wochentags drüber und waren verblüfft über den Durchgangsverkehr. Er kann halt auch nicht so gut umfahren werden.
Eben doch, sogar auf der offiziell beschriebenen Alternativroute der Grandes Alpes, nämlich über den Col du Mont-Cenis, der ist schon mal eindeutig verkehrsärmer und die Südseite auch ein Toppass, zusätzlich noch mit einer Teilnebenstrecke über Moncenisio. Die Fahrt zum Col de Montgenèvre ist teils autobahnentlastet; im oberen Teil (oberhalb Cesana Torinese) gibt es mittlerweile mehrere Tunnelneubauten (für Radler gesperrt), sodass die alten Streckenteile autofrei sein dürften.
Wenn man trotzdem Susa - Cesana Troines als verkehrsreiches Tal (auch nicht so schön) vermeiden möchte, kann man den Colle delle Finestre fahren (oben einfacher Schotter) und ggf. nach Sestriere auch Schotter über die Assietta-Kammstraße fahren. Das dürfte nach den vom TO angegebenen Leidenskriterien gut machbar sein, wenngleich umgekehrt etwas einfacher. Ab Sestriere ist Abfahrt ins Tal und ab Cesana Torinese dann die entschärfte Montgenèvre-Route. In Briançon ist man dann wieder auf der originalen Grandes Alpes.
Ab Passhöhe Montgenèvre gäb es ferner eine Abkürzung über den Col de Gondran, da ist die Auffahrt aber teils ziemlich weich, sprich sandig, aber wohl auch für den TO machbar (ich würde es nur wie gemacht umgekehrt fahren). Runter zur Izoard-Straße ist dann löchriger Asphalt.