Regentage sind so eine Definitionssache.
Auf unserer Tour (Newcastle–Glasgow–Arran–Oban–Mull–Mallaig–Skye–Lewis/Harris–Ullapool–Durness–Inverness–Edinburgh; August/September 2009) regnete es an der Westküste so gut wie jeden Tag. An der Ostküste sozusagen nie mehr – mit einer deftigen Ausnahme.
Die We(s)tküste ist aber auch um vieles spektakulärer.
Aber Schottland ist unter anderem so schön, weil es so viel regnet.
Darum: Macht euch drauf gefasst und versorgt den Regenschutz nicht zuunterst in der Tasche. Ihr werdet ihn so oder so brauchen. Aber vielleicht auch nur zwei-, dreimal eine Viertelstunde pro Tag. (Allerdings kann auch das an den Nerven zehren . . .)
Zu den Midges: Ihr habt schon viel gewonnen, wenn es einigermassen windig ist. Und ja: Das Zelt in den Windschatten eines Baums oder eines Gebäudes zu stellen, ist ev. gar nicht so eine Superidee. Regen (ohne Wind) macht den Midges leider nicht viel aus.