Dienstag
Grado – Gemona del Friuli
115 Kilometer
900 Höhenmeter
La dolce vita.
Der 15-stündige Badeurlaub ist auch schon wieder zu Ende und es geht nun Richtung Norden. Ein Tag Aufenthalt wäre vielleicht doch ganz nett gewesen, aber ich habe nicht die Zeit dafür. Und wahrscheinlich wäre es mir dann doch wieder langweilig geworden.

Kanal in Grado

Aquileia

Aquileia

Steine und Bäume. Hier finde ich vor allem die knorrigen Bäume interessant

(ein Haufen alter Stein halt, gähn ...) Hier gibt es interessante antike Ausgrabungen zu bestaunen.

Palmanova - Weltkulturerbe

Palmanova
Palmanova ist schon ganz interessant, aber irgendwie erschließt es sich mir nicht ganz. In der Mitte dieser riesige Kiesplatz ohne Leben. Außen rum schon ein paar ansehnliche Gebäude. Die wohl einzigartige reißbrettartige Gestaltung erkennt man kaum, wenn man sich im Ort befindet; das müsste man wohl aus der Luft sehen.


Durch die Äcker, immer wieder mal Kieswege; aber meistens gut zu befahren. Natürlich geht es zeitraubend kreuz und quer und mit großen Umwegen, aber dafür ist man tatsächlich komplett vom Verkehr weg. Das ist eine wahre Erholung gegenüber gestern.

Udine. Überraschend verkehrsarm kommt man mitten durchs Zentrum.

Im historischen Zentrum von Udine

Udine

Udine

Udine

Mal eine nette kleine Abwechslung.

Kirche irgendwo

So ein Supermarkt ist halt eine tolle Sache, vor allem, wenn man keinerlei Vorräte mehr hat.
Brunnen gibt es hier auch schon lange nicht mehr. Der Alpe-Adria-Radweg führt hier über so kleine Wege, dass man kaum an einem Supermarkt vorbeikommt. Für den musste ich auch einen Umweg in einen größeren Ort fahren. Ich habe meistens nur sehr wenige oder gar keine Vorräte dabei; es fehlt halt am Platz und man muss es mit über die Berge schleppen.

Ich bin früh dran, also gibt es noch einen kleinen Umweg über die Hügel und ich gönne mir noch einen 16-Prozentigen.

Gemona del Friuli. Mein B+B befindet sich auf dem Hügel. Hier ist ein kleines historisches Zentrum. Sonst gibt es hier aber fast nichts. Alles andere spielt sich unten in der Stadt ab. Zu Fuß kaum zu erreichen; Ich habe auch keine Lust, nochmal das Rad rauszuholen und da runter und später wieder drei Kilometer bergauf zurück zu fahren.

Immerhin finde ich dann hier oben doch noch eine kleine Bar, wo es eine Kleinigkeit zu Essen gibt.