Ich würde das schon aus Gesundheits und Umweltgründen nicht daheim im Badezimmer machen, und das bei einem Pulverer der sich mit Rädern auskennt in Auftrag geben
Bei mir wäre das Götz in Fellbach
Dem kann ich mich nur anschließen. Wer professionelle Ergebnisse will, geht zum Profi.
Ich kann ja verstehen, dass "Radfahren" billig und/oder möglichst kostenfrei sein soll (deswegen macht man es ja letztlich), aber wer am falschen Ende spart, zahlt nachher drauf.
Ne vernünftig ausgeführte Beschichtung erkennt man nicht an der "schönen Oberfläche" - das kann auch ein "30-€-Hinterhof-Beschichter" - die Rahmenvorbereitung ist das, was Geld kostet: chemisch 'entlacken' alter Beschichtung; Glasperlen-strahlen (wahlweise auch Nuss-Schalen), entfetten, Zink-grundieren, Grundierpulver (auch als "Füller", eine bis zwei Farbaufträge, Klarpulver, alle Gewinde und Öffnungen vernünftig abgedeckt, etc. ==> das kostet eben Geld. Und mit Fahrradrahmen geht man zum Spezial-Beschichter für Fahrradrahmen - nicht zum Baumaschinen-Beschichter.
Ne gut ausgeführte Beschichtung hält auch Jahrzehnte, gepflegt wird sie ein bis zweimal im Jahr mit Hartwachs (Automobil-Pflege), das Ganze dann ordentlich auf-/einpoliert. Damit bekommt man auch feinste Haarrisse in der Beschichtung dauerhaft geschützt, so dass keinerlei Wasser/Salzsuppe durchkleckern kann. Auch blanke Stellen vom Planfräsen, Klemmflächen an den Ausfallern, etc. sind regelmäßig mit Wachs zu schützen (vor allem die Übergänge zur Beschichtung).
Zu Tout-Terrain: Die machen ihre Beschichtung anscheinend selbst - hier kann das Problem darin liegen, dass sie dabei keine Experten sind, sondern das nur mitmachen, weil dann die Rahmen nicht außer Haus gehen müssen und Kosten gespart werden können. Das Ergebnis scheint aber mangelnde Qualität in der Ausführung zu sein.