Englisch ist die Sprache, in der man sich auf Europas Radwegen verständigt. Das haben wir von der Ukraine bis nach Portugal so erlebt.
In Frankreich war das früher so. Heute nicht mehr.
Da zeigt sich mal wieder, wie unterschiedlich Erfahrungen sein können. In der Ukraine konnte ich mich mit Englisch nur im Hotel in Odessa verständigen. In Transnistrien und Moldawien habe ich niemanden getroffen, der Englisch gesprochen hat. Auch in Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien habe ich die Erfahrung gemacht, das Englisch eher wenig verbreitet ist. Und irgendwie ist es auch nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass Leute über 25 in der Schule wohl kaum Englisch gelernt haben und in den Ländern der ehemaligen SU dann auch noch die Schriftbarriere dazu kommt, die es für die Menschen dort noch mal schwieriger macht, Englisch zu lernen.
Für den TE ist dies nun überhaupt nicht relevant, aber ich wollte nur mal zu bedenken geben, dass man sich durchaus nicht darauf verlassen sollte, dass auf Europas Radwegen grundsätzlich Englisch gesprochen wird.