Da die meisten MTB-Rahmen explizit für Kettenschaltung vorgesehen sind (vertikales Ausfallende + Schaltungsauge), kannst Du die Nabe wahrscheinlich auch bei Deinem nicht wie good old Torpedo 3-Gang oder eben die Nexus 8-Gang o.ä. im ab Werk damit ausgestatteten Rad verschieben, um die Kettenspannung einzustellen. Ein mißbrauchtes, mit den Einstellschräubchen fixiertes Schaltwerk oder ein richtiger Kettenspanner wären dann nötig (für die Alfinen explizit als Zubehör käuflich), - aber das macht wiederum das Prinzip Rücktrittbremse ziemlich unmöglich, weil beim Rücktritt erst mal der Spannweg des Kettenspanners strammgezogen wird, während das obere Kettentrum schlapprig auf die Kettenstrebe oder gern gleich ganz runter fällt.*
Rücktritt wird also nur bei Rahmen gehen, wo Du entweder den Längsschlitz im Ausfallende hast wie bei handelsüblichen mit diesen Nabenschaltungen ausgestatteten Rädern oder (anderes Ende der Fahnenstange) ein Rohloffrahmen mit Exzentertretlager oder Verschiebeausfallenden.
lG Matthias
PS.: Torpedo 2x3 hieß der damalige Versuch von F&S, die Dreigang-Rücktritt mit einem Zweigang-Schaltwerk (13er und 15er-Ritzel IIRC) zu kombinieren, und da hatte ein ganz kurzes Kettenschaltwerk den Spannjob. Ich erinnere mich dumpf an mindestens 1/3 Umdrehung, bis der Rücktritt gegriffen hatte, und gegen Kettenabwurf gab es einen Haken, den man auf die Kettenstrebe oder in den üblichen Kettenschutz schrauben durfte.
PPS.: <edit> Verdrehsicherungen für die Achse (Drehmomente im Getriebe) und die zumeist davon unabhängige Drehmomentstütze für den Rücktritt sind eventuell lästig oder erfordern Trickserei, aber meistens kein Showstopper. KO-Kriterium dürfte wirklich die Notwendigkeit eines Kettenspanners sein.