.
Jetzt habe ich bei beiden Rahmen festgestellt, dass diese ca. in der unteren Hälfte eine tatsächliche Gehäusebreite von 68mm aufweisen, nach oben hin nimmt sie ab auf 67,7 / 67,8 mm.
Meine bisher verwendeten Hollowtech-Innenlager am Reiserad haben immer unterschiedlich gehalten, lag aber meist zwischen 1000 und 3000km.
Diese doch recht kurze Haltbarkeit habe ich auf die bauartbedingte, exponierte Aussenschalen zurückgeführt (HT II), nie aber an das Problem einer nicht vorhandenen Planparallität des Gehäuses gedacht.
Wie gesagt, nach Nachmessen komme ich auf eine Differenz von ca 2/10 mm.
Da diese Differenz bei beiden Rahmen gleich ist und bei beiden auch in der oberen Hälfte auftritt -
sind diese Abweichungen "normal"?
Sind 2/10 mm bis 3/10 mm im Toleranzbereich für die Montage und einwandfreie, "langlebige" Funktion der Innenlager, oder wirkt sich dies doch schon auf die Lebensdauer der (außenliegenden) Innenlager aus?
Hallo!
Auch ich kenne den Toleranzbereich für HT II Lager nicht. Und ein teurer Rahmen ist leider auch kein Garant für ein sauber gefrästes Innenlagergehäuse, eher im Gegenteil wie ich an einem Koga Miyata erleben durfte.
Wichtiger als ein sauber gefrästes Tretlagergehäuse finde ich mittlerweile gut gefettete Innenlager. Bei den letzten, von mir verbauten HT-II Lagern war Fett eher ein Fremdwort. Die von mir beim Einbau nachgefetteten Lager laufen auch heute noch einwandfrei, auch wenn die Tretlagergehäuse nicht plangefräst worden sind. Hattest du dir die HT-II Lager mal angesehen? War da Fett drin?
Ich würde die 0,2mm abfräsen, damit wäre das Tretlagergehäuse zwar "nur" noch 67,8mm breit, aber ich würde das eher noch als im Toleranzbereich ansehen und als weniger problematisch als ein "schiefes" Tretlagergehäuse (allerdings bin ich auch kein Techniker).