Bei einer Umrüstung ist der vorhandene Umwerfer ein guter Ansatzpunkt.
"Direct-Mount" ist beim MTB eine fest platzierte Befestigung am Rahmen, ähnlich wie der Anlötsockel beim Rennrad, selbst wenn der z.B. bei Carbonrahmen nicht "angelötet" ist.
Durch die feste Position ist ein Wechsel auf andere Kettenblattgrößen allerdings kompliziert und erfordert Adapter, weil sonst die Höhe des Umwerfers nicht weit genug angepasst werden kann.
Einfacher ist es bei Klemmbefestigung. "High-Clamp" und "Low-Clamp" meint dabei die Position der Klemmschelle relativ zum Mitnehmer des Umwerfers. Sofern das Sitzrohr des Rahmens einen gleichbleibenden Außendurchmesser hat, kann man sich da beliebig bedienen, aber Alurahmen sind meist an der Stelle der Umwerferbefestigung verjüngt und die Position dieser Verjüngung des Sitzrohrs bestimmt dann, ob nun ein hoch- oder tief klemmder Umwerfer passt.
Die Zugführung von Oben (Top) oder Unten (Down), ist dann das letzte Kriterium. Manche Umwerfer erlauben auch beide Zugführungen und bieten eine Zugumlenkung (Double-Pull).
Natürlich unterscheiden sich Umwerfer noch in weiteren Graden. Kettenlinie, Kettenblattgröße und Sitzrohrwinkel sind das.
Da empfiehlt es sich, den Umwerfer passend zur Kurbel zu wählen, sofern man Kurbelsätze von Sram oder Shimano verbauen möchte, um auf der sicheren Seite zu sein.
Ein Rennrad-Umwerfer ist auf eine Rennradtypische Kettenlinie von 42,5mm (bei 2-fach) ausgelegt, der MTB-Umwerfer auf 47,5mm. Diese 5mm lassen sich durch die Begrenzungsschrauben meist nicht anpassen, so das man gleich zum passenden Umwerfer oder zur richtigen Adapterschelle (Sram Rennrad-Umwerfer) greift.