Bei 5 Flanschbrüchen kann man nicht mehr vom singulären Ereignis reden.
Dann ist das Rad fünfmal falsch aufgebaut werden. Lass' mich raten: mit unkonifizierten 2 mm-Speichen, weil die sind ja stabiler als dieses dünne 1,8mm-Glump. Oder mit Sapim Strong, weil die sind ja noch viel stabiler.

Mein Schwiegervater hatte an seinem Rohloff-Hinterrad mehrere Speichenbrüche (Mindestgewicht der Fuhre ca. 120 kg, bei Reisen deutlich mehr). Ich hab' mir das dann mal angeschaut und festgestellt, dass die "Profis" bei einem holländischen High-End-Radhersteller das Rad mit unkonifizierten 2 mm-Speichen gebaut haben. Also genau das Material, mit dem man hochbelastete Laufräder nicht bauen sollte. Ich hab' das dann auseinandergenommen und mit konifizierten Speichen wieder aufgebaut. Seitdem ist Ruhe. Soviel zum Thema "Profis".
Rohloff hat mir sehr deutlich gesafgt, dass das nächste mal die Gehäusekosten auf meine Kappe gehen falls nicht ein wirklicher Profi einspeicht.
Der Flansch bei Rohloff-Naben hält lt. Rohloff 1300 N aus. Das ist mehr, als selbst Du dem Ding zumutest. Ausserdem haben Speedhubs eine Tandemzulassung. Daher kann der Flanschbruch also nicht kommen, sondern nur durch zwei andere Gründe, die da heissen DT Alpine III oder Sapim Strong. Die Begründung schreibt Rohloff
hier auf S. 2. Also ist auch hier alles Wissen und alles Material, um ein stabiles Laufrad zu bauen, frei verfügbar. Deine "Profis" mit den 400 Rohloff-Laufrädern sollten es also auch können.
Mich würde mal interessieren, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege. Bitte sag' uns doch mal, was da für Speichen verbaut worden sind. Sollte bei Profis auf der Rechnung stehen, oder man kann mal schnell am Rad nachgucken. Ich bin gespannt.
