Hierzu würde mich interessieren warum du deine großen Reisen mit einem MTB machst und was es aus deiner Sicht für Vorzüge zu einem klassischem Reiserad oder Randonneur hat?
Da ich noch nie ein klassisches Reiserad besessen habe, kann ich dazu nichts sagen...
Vorteile gegenüber dem Cyclocrosser:
- breitere Reifen, man kommt besser über schlechte oder unbefestigte Straßen
- größere Laufruhe der Lenkung (ibs. mit Gepäck auf schlechten Straßen wichtig)
- niedrigerer Schwerpunkt durch kleinere Laufräder und Lowrider
Nachteile gegenüber dem Cyclocrosser
- breitere Reifen, rollt deshalb auch langsamer
- mehr Windwiderstand durch aufrechtere Sitzhaltung, kein Unterlenker für starken Gegenwind
Den Cyclocrosser nehme ich auf Reisen, bei denen vorwiegend auf gutem (bzw. bekanntem) Untergrund gefahren wird und ich mich 2 Taschen auskomme. Und wo mir die höhere Geschwindigkeit wichtig ist (z.B. ich will an einem Tag von Berlin zur Ostsee und brauche kein Zelt).
Das MTB nehme ich bei Reisen, bei denen ich den Untergrund vorher nicht kenne und wenn ich 4 Taschen brauche. Das ist bei allen größeren Radreisen der Fall. Da habe ich ein Zelt dabei, und es kann im Ausland schon ziemlich schlechte Straßen bzw. Schotterpisten geben.
Bilder beider Räder sind
hier.
Gruß
Thoralf