So, meine Statistiken konnte ich auch mittlerweile aufbereiten. Wie immer sind die Alltagskilometer innerhalb Stuttgarts nicht erfasst (ähnlich wie bei Sickgirl), bei mir zwischen 700 und 1000 km zu berechnen (und zu addieren), dieses Jahr wohl wieder eher an der unteren Grenze näher dran. Die Gesamttourenkilometer sind zwar gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen, bleiben aber immer noch unter der 10000er-Marke und dem langjährigen Mittel seit Datenerhebung von 11075 km. Grundsätzlich wären die 10000 km erreichbar gewesen, ich habe aber im milden Spätherbst zuweilen andere Prioritäten gesetzt und auch die eine oder andere körperliche Unpässlichkeit gehabt. So bin ich im November quasi gar nicht gefahren und im Dezember sehr wenig. Insgesamt hat das unbeständige Wetter im abgelaufenen Jahr für oft verkürzte Tagestouren gesorgt - sowohl auf Tagesheimatouren als auch auf den Reisetouren. Undankbar war das Wetter daher auch für Kurzreisen, sogar bis weit in den Herbst hinein. Ein oder zwei Kurzreisen habe ich auch abgesagt, weil der deutsche Lokführerstreik eine Rückreise gefährdet hätte. Erfahrungen diesbezüglich hatte ich ja schon ausreichend in Frankreich gesammelt.

Daher auch die geringsten Reisekilometer seit Datenerfassung. Die Übersichten:
Die o.a. Gründe bilden sich auch in den durchschnittlichen Tagesdistanzen und den Reisetagen ab. Die Gesamtetappenzahl ist noch ganz ordentlich. Etappen über 150 km sind schon seit ein paar Jahren nicht mehr auf der Agenda, selbst deutlich über 100 km ist nicht sehr häufig. Immerhin ist der potenzielle Sattelfleischwert (max. Tageskilometer) etwa auf konstantem Niveau geblieben.
Trotz der wenigen Kilometer ist der Höhenmeterwert wiederum sehr hoch, überdurchschnittlich hoch beim Abgleich mit der Distanzleistung (ca. 137500 Hm, nur knapp unter dem langjährigen Mittel von 139000 Hm). Das erklärt sich vor allem durch viele Heimattouren, die in der Gesamtschau im Schnitt schwieriger waren als in den Vorjahren (genauer: ich fahre mehr Auf und Abs auf Fildertouren etc.). Dieses ist auch in den Durchnittswerten (zweites Hm-Diagramm) zu erkennen, insbesondere im abgeglichenen Wert Hm/100 km, der sogar ein Spitzenwert ist. Eine erhöhte Leistungsfähigkeit ist dabei aber nicht zu erkennen, wie die Leistungswertdiagramme zeigen (die ich euch erspare). Man kann also auch im Verfall körperlicher Leistungswerte immer noch extrem schwierige Touren fahren - es geht halt alles viel langsamer, die Touren müssen dann entsprechend kürzer bleiben um mehr zu verschnaufen. Eine Leistungsfähigkeit von 2500 Hm/Tag ist immerhin noch möglich, 3000 Hm/Tag glaube ich nicht mehr. Die beiden Übersichten:
Nichts anderes als Vorgesagtes bestätigt das abschließende Geschwindigkeitsdiagramm. Die Druchschnittswerte sinken aufgrund von körperlichem Verfall und von schwierigeren Touren. Der potenzielle Leistungswert (max. Druchschnittsgeschwindigkeit) ist zwar im Verfall erfreulich gestoppt, bleibt aber im Rahmen des signifikanten Einbruchs im Jahre 2013. Insgesamt kann ich mit den Ergebnissen ganz gut leben. Mehr Sorge macht mir, dass ich im letzten Jahr die geringsten Trianingseffekte beobachtet habe. Das galt sowohl für die Frühjahrskurve wie auch für die große Sommertour selbst. Das Geschw.-Diagramm noch zum Schluss:
