Hallo Forum,
Der Faden-Titel ist so unklar wie mir die Ursache des Problems.Ich habe letztes Jahr im Sommer meiner Mutter ein Rad aufgebaut. Ein paar Teile hab ich dran gelassen (Bleche, Lenker, Träger, Ständer), der Rest ist neu. Der Fokus lag darauf, dass es wartungsarm sein sollte, daher einige Entscheidungen: Rollenbremsen, Nabendynamo, Pannensichere Reifen, Kettenschutz, v.a. Nabenschaltung. Und schön sollte es sein. Es ist das erste Rad, dass ich von der Pike auf neu aufgebaut habe. Gemacht habe ich es mit tatkräftiger Hilfe in einer Selbsthilfewerkstatt mit ausgebildeten Zweiradmechanikern, die mir eben auch zur Rollenbremse zwecks »Wartungsfreiheit« geraten haben.
Das eine Problem ist, dass es nicht so richtig passt. Das andere Problem ist, dass es sehr schwergängig läuft. Wenn ich ein Laufrad in Bewegung setze, dreht es sich gefühlt 5x, während bei meinem oder dem Rad meines Vaters das Zählen gar nicht möglich ist… Wenn ich daneben fahre mit gleicher Geschwindigkeit / Übersetzung und man dann aufhört zu treten, rolle ich dann schon ziemlich davon.
Selbsthilfewerkstatt sagt: kann nicht sein, ist okay so.
Kompetenter Radhändler sagt: ist normal, Rollenbremsen brauchen eine Weile
Ich dachte nun, dass die Einbaubreite vielleicht etwas zu eng ist und das Ganze eingeklemmt wird, habe dann mal das VR ausgebaut, Rollenbremse abgezogen, aber es läuft genauso schlecht. Ein Rückbau auf Mittelzugbremsen wäre möglich, wenn ich dann irgendwie die Breite kompensieren könnte.
Habt ihr eine Idee, woran das liegen könnte? Es ist so, dass sie es einfach nicht mehr fahren will, weil sie sagt, mein Vater würde nur neben ihr herrollen, während sie sich die ganze Zeit abstrampeln muss.
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/sursee1y1pkuxavj3.jpghttp://www.fotos-hochladen.net/uploads/sursee2udga195zx3.jpgBitte max. 1024 px Breite.Ich hoffe, dass ist hier nicht total off-topic… es ist Alltags- und so Flussweg-Tourenrad…
RH 65