Sammy, ich weiß nicht, ob dem Threadersteller geholfen ist, wenn wir hier das Standard-Radreiseforumsglaubenskriegsthema Nr. 37 "Ständer oder Hinlegen" auspacken.

@ Holger: Könntest Du ein Foto des Hinterbaus von links posten, dann könnte man eventuell passende Typen empfehlen oder andre Ideen entwickeln...

@ Falk: Mit dem passenden Ständermodell läßt doch sich meistens irgendwas zaubern. Besfestigung hinterm Tretlager = Mittelbauständer: Ist als einbeiniger Seitenständer speziell mit schwerem Gepäck hintendrauf, weniger standsicher als jeder Hinterbauständer, außer man nimmt einen soliden Zweibeiner, mit dem das Rad aufrecht steht (und dann schlägt man sich ohne oder mit Lowrider mit umschlagendem Lenker rum) - und wenn keine Montageplatte am Rahmen vorgesehen ist, braucht's eine Killerklemmung, der ich zutraue, daß die Hinterbaustrebeen beschädigt werden, außer man kann sich ganz exakt passende Zwischenklötze machen lassen. Dann eher einen Hinterbauständer, der so großzügig bemessen ist, daß er an beiden Streben greift. Kann auch mit R-Dose und Scheibenbremsen (Zange über der Sattelstrebe, nicht im Rahmendreieck) gut gehen. Beispiel (Falk kennt das Bild sicher), zwar kein MTB, aber auch ziemlich zugebaut alles. Stinknormaler Hebieständer, und zwar der "blecherne" der sich eher biegt bevor er bricht. Die ähnlich konstruierten Pletscher sind Aludruckguß, die brechen, bevor sie sich biegen.


Bei Holgers Rad dürfte KSA18- oder KSA40-Aufnahme (die zwei Mikroschräubchen in der Kettenstrebe) nicht möglich zu sein, sonst hätte er es erwähnt, nehme ich an, und das ist auch gut so, diese Konstruktion halte ich prinzipbedingt für untauglichen Murx - Hebelgesetz auf die Konstruktion anwenden und dann sich gruseln.... teuflisch

lG Matthias