In Armenien gibt es viele heiße Quellen. Vielleicht ganz nett zum Aufwärmen zwischendurch schmunzel
Eine offene (einfach ausgebaute) liegt z.B. unten in der Schlucht an der H45 Richtung Kloster Tatev. Dort ist auch die sog. Teufelsbrücke, wo der Vorotan-Fluss ein kurzes Stück unterirdisch verläuft. Du kommst bei Deiner geplanten Strecke sowieso dort vorbei, außer Du nimmst die Seilbahn, die die Schlucht überspannt (keine Ahnung, ob die Fahrräder mitnehmen) oder fährst auf der Hauptstraße (M2) über Goris.
Voll ausgebaute Sanatorien gibt es im Kurort Jermuk. Da ist aber auch ein Skigebiet, und es liegt etwa 25 km abseits in einem Nebental, so dass ich nicht weiß, ob sich das um Spätherbst wirklich lohnt.
Unbedingt ein paar der alten Klöster anschauen. Die sind einmalig auf der Welt und liegen häufig an sehr schönen Plätzen (und leider oft am Ende einer Stichstrasse, die mehrere hundert Höhenmeter steil bergauf führt)!
In Yerevan das Genozid-Memorial. Sollte man gesehen haben, unabhängig davon, wie man selber über die Ereignisse denkt. Zudem eröffnet es meiner Meinung nach einen kleinen Einblick in die kollektiven Befindlichkeiten der heutigen Armenischen Gesellschaft.
Die Straße zum Aragats hoch ist auch sehr lohnend, allerdings ist es dafür sicherlich zu spät, da geht es bis über 3000m hoch, mit wunderschönen Blicken auf den Ararat. Aber den siehst Du aus der Gegend um Yerevan ohnehin von überall.

Grüße

zaher