Hallo Sandra,
ich hatte das gleiche Problem. Bei mir traten die Beschwerden nur nach längeren (so ab ca. 150km) Tageseteppen auf. Einmal war das Radeln so schmerzhaft geworden, daß ich die Tour deswegen abbrechen musste...um dann festzustellen, daß Gehen noch viel weniger gut ging als Radeln.

Ich habe dann erstmal die Schuhe gewechselt. Von Joggingschuhen mit sehr weicher Sohle zu richtigen Radschuhen, bei denen die Sohle etwas steifer ist. Das hat durchaus etwas gebracht, aber das Problem war dadurch noch nicht beseitigt.

Dann hatte ich einen Crash und musste Lenker und Vorbau am Tourenrad tauschen. Da ich eh schon länger mit einer Umrüstung auf Rennlenker geliebäugelt hatte, wurde ein solcher mit relativ kurzem Vorbau verbaut. Jetzt konnte ich auch den Sattel, der vorher auf der hintersten Position war, ca. 2cm weiter nach vorne stellen. Und voilá: Das scheint bei mir auch die Lösung meines Achellessehnenproblems gewesen zu sein. Jedenfalls hatte ich auch nach richtigen Mörderetappen keine solchen Probleme mehr. Vielleicht hilft es Dir ja auch den Sattel einfach mal um 15-25mm nach vorne zu verschieben. Wenn bei Dir der Klemmbereich schon erschöpft ist, hilft vielleicht eine weniger gekröpfte Sattelstütze. Zum Längenausgleich müsstest Du dann einen längeren Vorbau wählen.

LG

Pablito