Da ich sehr oft in Italien radle, kann ich dir ein paar Fragen beantworten.

Auf ev. vorhandene Radwege würde ich überhaupt keine Rücksicht nehmen. Kauf dir vor Ort die Karten des ital. Automobilclubs (das sind die besten) und such die einfach eine nette Strecke auf Nebenstraßen zusammen. Aber auch wenn du Hauptstraßen fahren willst (oder musst) ist das keine Katastrophe - die "SS"-Straßen haben fast alle einen ca. 1 m breiten Seitenstreifen und außerdem sind die ital. Autofahrer um einiges rücksichtsvoller als wir es hier gewöhnt sind.

Zum´Thema Campen kann ich wenig sagen (hab erst eine Reise mit Zelt in Italien gemacht) - an der Küste wirst du mit dem Ansinnen im Garten von Privathäusern zu campen wohl wenig Erfolg haben, im Landesinneren ist es sicher sehr gut möglich (leider sind die ital. CP so ziemlich die teuersten in Europa).

Wasser ist überhaupt kein Problem - das Leitungswasser ist trinkbar (auch wenn es nicht immer gut schmeckt), du bekommst wirklich überall Wasser zu kaufen und wirst in den Bergen unterwegs immer wieder auf gefasste Quellen treffen - erkennbar auch an den vielen Italienern die sie per Auto anfahren um dort ein dutzend oder mehr Flaschen anzufüllen.

Im Prinzip ist eine Radreise in Italien easy - ein paar Wörter Italienisch sind hilfreich (du wirst selbst auf Teenager treffen, die wenn überhaupt fürchterlich schlecht Englisch sprechen - Fremdsprachen sind nicht so wirklich die Stärke der Italiener...)

gute Fahrt wünscht Gerold