Die neue ETRTO erlaubt 50mm-Reifen auf 17mm-Felgen (aber nicht auf 16,5...), aber das ist in meinen Augen nur eine nachträgliche Legalisierung des Verhaltens der Händler.
...
Es entstehen enorme Biegespannungen im Material, wenn der Reifen die Felgenflanke nicht nur versucht in die Länge zu ziehen, sondern versucht nach aussen zu verbiegen. Und diese Biegespannungen gehen auch auf den Felgenboden.
Ich muss das Thema noch einmal nach oben ziehen.
Mein letzter
Beitrag diesbezüglich war etwas durcheinander. (Naja, wenn man die Daten nicht so im Kopf hat...

).
Mein Velotraum war ursprünglich mit DT Swiss XR4.1 (559/17) und Marathon XR 2.0 ausgestattet. Im Hinterrad rissen regelmäßig die Speichen ab. Dann wurde auf eine Mavic-Felge umgerüstet. Nach einer Woche musste ich leider wieder vorstellig werden. Nach Nachfrage bei Velotraum habe ich jetzt eine Rigida Andra 30 bekommen. Auf der Felge war ein Aufkleber mit einem angegebenem Maximaldruck von ca. 3-4bar. Da der MarathonXR 5bar verträgt, habe ich beim Radhändler nachgefragt. Der war der Meinung, ich müsste nichts auf die Limitierung von Rigida geben. Eure Erklärung gibt mir jetzt aber doch stark zu denken. Erstens hatte ich genau so einen Felgenbodenriss mit der DT Swiss und zweitens sieht die Maulweite jetzt auch nicht sonderlich breit aus - genaues bekomme ich nicht heraus, die Internetseiten von Rigida erreicht mein Browser gerade nicht. Im Sommer steht eine längere Tour mit voller Beladung an (Rad + Fahrer knapp 100kg, je 2 Ortlieb-Backroller und -Frontroller in der Plus-Ausführung

, event. 1 Trunk-Bag). Es geht zwar den deutschen Oder-Neisse-Radweg lang, ein Ausfall wäre aber mehr als ärgerlich, zumal ich das erste Mal mit meinen Jungs fahre.
Könnte mir einer noch einmal bei den sinnvollen Maulweiten helfen? Gibt es z.B. die Rigida Andra 30 auch in breiterer Ausführung, sollte ich vorsorglich die DT Swiss am Vorderrad austauschen?
Danke für Eure Nachsicht und Hilfe.
Kuno