In Antwort auf: Auberginer
Man muss bedenken das neubekehrte Liegerradler fast ausschließlich aus dem Trekking/Reise/Alltags- Eckchen kommen. Ein ersthafter Rennradfahrer(und bitte verlinke jetzt kein Baron oder nen Troytec...) würde sich NIE auf so ein Teil setzen. Ausnahmen bestätigen die Regel.


Was auch daran liegen könnte, dass die Trekking/Reise/Alltagsradler letztlich doch die größere Gruppe sind. Eine weitere Zielgruppe gibt es übrigens auch noch: die, die unabhängig von den konkreten Vor- und Nachteilen einfach Spaß am Ungewöhnlichen haben. So jemand wird sich in der typischen Rennradlerszene eher nicht wohlfühlen, selbst wenn er normalerweise flott unterwegs ist.

Eine Sonderstellung ist immer noch vorhanden.

Zitat:

Zumal der Altersdurchschnitt der Liegeradler denke ich auch um einiges höher ist als der Altersdurchschnitt aller ernsthaften Radfahrer.


Interessante These. Beim Stuttgarter Liegeradstammtisch sind immer noch die meisten jünger als ich. Und die die älter sind, sind quasi mit ihren Liegerädern älter geworden. zwinker

Zitat:

Wenn man ersthaft vor und Nachteile erläutern würde und z.B. nicht immer die Mär verbreiten würde, in einem Liegerad sitzt es sich viiiiel bequemer als auf einem Upride, könnte man denke ich mehr leute auch fürs Liegerad begeistern.


Seh ich ganz genauso.
Liegeräder können m.E. zweierlei: erstens den Spaß am Ungewöhnlichen befriedigen und zweitens eine ganz individuelle Lösung für ein ebenso individuelles Problem darstellen. Da weder Probleme noch Lösungen allgemeingültig sind, hat das Liegerad *natürlich* nicht nur Vorteile und schon gar nicht für jeden. Aber es schadet nichts, es insbesondere dann wenn man spezifische Probleme hat oder auch nur Optimierungspotenzial sieht in Betracht zu ziehen. Dazu muss man sich natürlich von der Idee lösen, das Rad zu optimieren statt den eigenen Körper ein Zeichen von Schwäche darstellt. zwinker

Martina