Ich denke, wenn man im täglichen Radverkehr gezielt nach Uprights in der Preisklasse von über 1700.- € sucht, wird man auch nicht gerade im Minutentakt fündig.
Das habe ich auch lange gedacht.
Wenn ich aber teilweise z.B. am Unicampus umschaue ist es erstaunlich, aber man sieht viele hochwertige Räder. Liegeräder habe ich hingegen erst 2mal gesehen.
Man muss bedenken das neubekehrte Liegerradler fast ausschließlich aus dem Trekking/Reise/Alltags- Eckchen kommen. Ein ersthafter Rennradfahrer(und bitte verlinke jetzt kein Baron oder nen Troytec...) würde sich NIE auf so ein Teil setzen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Eine Sonderstellung ist immer noch vorhanden.
Zumal der Altersdurchschnitt der Liegeradler denke ich auch um einiges höher ist als der Altersdurchschnitt aller ernsthaften Radfahrer.
Man muss einfach auch darüber nacdenken das gerade die Leute die ihr Rad für den Alltag nutzen, bei Probefahreten und ähnlichem zuerst auf die Nachteile stoßen (Unhandlich/schlechteres Handling etc.).
Außerdem werden nicht selten Vorteile versprochen die nicht eingehalten werdenkönnen, so werden die Erwartungen nicht erfüllt. Wenn man ersthaft vor und Nachteile erläutern würde und z.B. nicht immer die Mär verbreiten würde, in einem Liegerad sitzt es sich viiiiel bequemer als auf einem Upride, könnte man denke ich mehr leute auch fürs Liegerad begeistern.
LG Luki