Hallo zusammen,
der Betreff sagt's eigentlich ja schon: Ab wieviel Ölaustritt gilt die Nabe als undicht? Ich ärgere mich schon eine ganze Weile damit rum, dass speziell die Ritzelseite recht schnell verdreckt ist und auch die Kette nie länger als einige km halbwegs sauber zu fahren ist, nur weil aus der Nabe in kleinen Dosen Öl rauskommt. Nun sagt ja das Handbuch, dass ein bisschen normal sei. Aber ist es auch noch normal, wenn man die Suppe
in den Löchern für den Ritzelabzieher regelmäßig stehen sieht? Siehe dazu verlinktes Foto, das gelbliche Blütenteil schwimmt im Öl, das Ritzel hab ich neulich abgewischt, dazwischen war nur eine 12km Sprühregenfahrt. Die Tropfen hängen nicht am Ausfaller, aber beide Ausfallenden sind eben immer ölig/dreckig/schmierig. Sollte ich in dem Fall die Simmerringe tauschen (lassen)?
Blöd wäre halt, die Nabe wegen Fehlalarms einzuschicken/auseinander zu popeln und anschließend hat das alles keinen Zweck, weil das im Bereich des Normalen liegt.
Was sagt die versammelte Gemeinde dazu? Ich weiß, dass es trockenere Naben gibt, irgendwer hatte hier aber auch schon seine ganz persönliche Ölkatastrophe gepostet. Ich glaube, dass ich mit meiner Nabe da noch ganz gut dazwischen liege

Das Nabenöl taugt übrigens (große Überraschung) nur sehr schlecht als Kettenöl (das bekommt man am Rande mit), weil es Dreck anzieht, aber verhältnismäßig schlecht schmiert.
Danke schon mal für Eure Meinungen,
Martin