Hallo beieinander,
da habt ihr offensichtlich was missverstanden: Meine Haare sind zwar am ergrauen, seit ich 30 bin (Familienerbe) aber färben kam bei mir überhaupt nicht in Frage.
... finde nichts "schlampiger" wie gefärbte Haare mit Ansatz. Ich bin (zwischenzeitlich) stolz auf meine weißen Haare und wem die nicht gefallen, der soll wegschauen.
Und der Jugendwahn, sieht doch echt lächerlich aus, wenn sich Menschen nicht altersentsprechend kleiden.
Sehe ich genauso. Viel peinlicher als das Alter ist, wenn jemand es krampfhaft zu verbergen sucht, vor allem deshalb, weil das jeder sofort durchschaut.
Ich bin für einen anderen Begriff von Jugendlichkeit: jugendlich ist keine Frage des numerischen Alters. Es gibt viele Menschen, die haben sich ihre Jugendlichkeit bewahrt bis ins hohe Alter und es gibt viele, die sehen schon früh uralt aus.
Es gibt sie zwar nach wie vor allerorten, denen meine Mutter schon bescheinigt hat, dass sie bereits "mit einem grauen Kopf auf die Welt gekommen" seien. Aber für mich ist das nicht "Jugendlichkeit" sondern "geistige Regheit", die dann oft auch mit einem (positiv gesehen) nicht altersgemäßen Eindruck einher geht, wenn man den "oh wie alt"-Eindruck vermeidet (nicht aktiv durch Aufhübschen, sondern eher von innen heraus).
Andererseits kommen mir manche jungen Leute uralt vor, wenn ich deren Lebenseinstellung betrachte.
Gruß, Karin