Zitat:
les draus vor


Oh, da tät ich auch gern kommen (ob ich auch einige Zwerge mitbringen sollte?)!. Könnte man sowas nicht auch aus dem Stegreif machen? Ich würd', kollegial interessiert, z.B. das junge Ehepaar Bach (ja, der selige Kantor Joh. Seb.) gern Sächsisch sprechen hören. Vielleicht käme dann das gleichsam "Rechthaberische" in dem einen oder andern Zug seiner Musik sprachlich nachhause und der geneichte Hörer könnte endlich in mancher Komposition des glaubensstarken Meisters das sächsische Idiom der "Weltsprache Musik" erkennen/genießen? Der nächste Schritt wäre eine dialekt‘sch aufbereitete Matthäus - Passion in der Carnegie-Hall. Nu, was Zukunftsträume halt so sind. Aber ein Anfang muß gemacht werden: Heimat tut not. Später könnte dann dem sächsischen Seufzer in der Kunst der Fuge Gerechtigkeit widerfahren. Ja, die Eigenschaften müssen immer eigener werden, und wenn ein Rat helfen kann, so wird es wohl dieser sein: seid echt, echt und nochmals echt!
Eingestandenermaßen etwas neidisch grüßt
Tilmann