Die Intention war es, zu den Bahnhöfen in den Radfernwegen Artikel anzulegen, mit denen sich gerade Radreisende, die nicht der Luff-Fraktion angehören, über die Umstiegsmöglichkeiten informieren können. Ob die ausführlichen Öffnungszeiten für Läden etc. sinnvoll sind, wissen wir ehrlich gesagt auch noch nicht, war bisher auch nur als Zugabe gedacht. Ob man da sich auf Kernzeiten (Restaurants sind geöffnet von ... bis ... Uhr) beschränkt, oder eben die Ausführlichkeit wählt (weil es leicht recherchierbar war), ist wie alles im Radreise-Wiki diskussionsfähig. Informieren will dieser Abschnitt nur darüber: bekomme ich an dem Bahnhof spätabends etc. noch was oder nicht. Das mag für Berlin, HH, München überflüssig sein, für Bad Friedrichshall-Jagstfeld, Northeim oder selbst für etwas größere Bahnhöfe ist es das nicht.
Ich bin jahrelang mit Kinderanhänger alleine gereist und bin auf manchen Bahnhöfen fast verzweifelt. Hätte ich mich vorher besser informieren können, hätte ich manches vermieden oder vorher besser organisiert. Die Infos, die ich aber als Radreisende brauche, sind oft mühsam über die Bahnhofsseiten der DB zu finden. Das Ziel hier ist es, alles Wichtige zu bündeln. Was wichtig ist, differiert natürlich nutzerabhängig. Ich brauchte z.B. Infos über Aufzüge, Wickelmöglichkeiten, Bahnhofsmission oder ServicePoint (Telefonnummer für Umstiegshilfe). Die Benutzung der Aufzüge in Hamburg Hbf beispielsweise ist für Alleinreisende mit Kinderanhänger schlichtweg unmöglich, wenn man nicht riskieren will, dass einem Gepäck oder Rad abhanden kommt. Familien sind sicher nicht die einzige Zielgruppe, die diese Informationen komprimiert brauchen. Tandemfahrer, Trikefahrer, körperbehinderte Radler...
Dass jetzt gerade die großen Bahnhöfe im Vordergrund stehen, heißt nicht, dass es dabei bleiben soll. Für den Leineradweg fallen mir spontan Northeim, Kreiensen, Alfeld, Elze, Nordstemmen ein. Kommt noch.

Grüße,
Tine