Der Rollwiderstand hängt in erster Linie von der Gewichtskraft, der Reifenbeschaffenheit und dem Luftdruck im Reifen ab. Weitere Einflüsse haben natürlich auch Laufraddurchmesser und Reifenbreite. Am Vitelli Camping und am Weber Monoporter sind standardmäßig aber nicht 12 Zoll sondern 406mm Felgen. In dieser Größe gibt es verschiedene leichtlaufende Reifen, die auch hohe Drücke aushalten. Ich wüsste auch nichts, was dagegen sprechen sollte, die Reifen eines beladenen Anhängers voll aufzupunpen, da er keine besondere Straßenhaftung benötigt, noch durch die Reifen gefedert werden braucht. Wer seinen Anhänger zum Beispiel mit 28mm Schwalbe Durano Reifen bestückt und mit acht bar befüllt, wird höchtswahrscheinlich (nachgerechnet oder überprüft habe ich es natürlich nicht) weniger Rollwiderstand zu bewältigen haben, als jemand, der das gesamte Gewicht mit auf dem Fahrrad transportiert, außer vielleicht, er benutzt ähnliche Reifen mit ebenso hohem Druck an seinem Reiserad, aber wer tut das schon.
Im Gelände verhält sich das ganze natürlich anders, aber das ist ein anderes Thema.

Bezüglich Gewicht wurde bisher ja davon ausgegangen, dass das Gewicht des Anhängers dadurch ausgeglichen wird, dass ein leichteres, weniger belastbares Fahrrad verwendet wird, auf Gepäckträger verzichtet wird und eine große statt vier bis sechs kleine Packtaschen verwendet werden. Ich halte diesen Gewichtsausgleich durchaus für möglich.

Beste Grüße!