>Ein Display an der camera wäre gar nicht schlecht, so daß Du noch schneller die Auswirkungen z.B. einer Perspectivänderung zu betrachten.
Ein gutes Display halte ich sogar für sehr wertvoll. Mindestens 1,8" und dabei gute Vergrößerungsmöglichkeiten beim Betrachten. Z.B. kann ich bei meiner Fuji S602 ca. 16fach reinzoomen (bis in die Pixel), eine Minolta Dimage 7i kann nur 2fach reinzoomen, womit man die Schärfe nicht 100% beurteilen kann. Eine zu einfache Cam würde ich ebenfalls nicht empfehlen, solche sind oft recht lahm. Auch, wenn es wohl bald Nachfolger geben wird, würde ich die Fuji S602 und die Canon G3 empfehlen. Sie sind derzeit recht günstig (~600 €) und technisch gut. Die G3 wird bald einen Nachfolger G5 bekommen, der aber wohl kaum mehr als die Extrapixel (5 MP statt 4 MP) bieten wird. Praktisch zum Lernen ist bei den Digitalen ja, dass man nach der Aufnahme alle Daten wie Blende, Zeit, Uhrzeit etc. in den Exif-Infos zu jeder Bilddatei hat.
Dennoch halte ich analoge Spiegelreflex-Kameras immer noch für sehr gut und reizvoll. So ein schönes Sucherbild (nicht zu lichtschwaches Objektiv) ist immer wieder was Feines. Sie bieten viel Kamera für's Geld, denn der Einstieg beginnt ja schon bei ca. 300 € mit ordentlichem Objektiv. Nur sind die laufenden Kosten natürlich höher als Digital. Keine leichte Entscheidung.
j.