- Ich fahre ab 15% ausschließlich im Stehen
- So spät wie möglich auf den kleinsten Gang gehen
Das halte ich für kontraproduktiv. Mit einem schweren Reiserad empfiehlt es sich, solange als möglich im Sitzen zu fahren. Wirklich Schwungenergie durch das Stehendradeln wie eine Rennradler gewinnt man mit einem Reiserad effektiv nicht - eher verliert man Energie durch das Hin- un herbewegen des hohen Gewichts.
Große Gänge ermüden schneller. Ich bin selbst eher ein Zu-Großgang-Fahrer und bemühe mich ständig, früher auf kleine Gänge zu wechseln.
Zur Hitze: Bei 35-40 °C sollte man über eine Siesta nachdenken. Ich fahre zwar lieber bei Hitze als bei Kälte, aber ab ca. 33 °C wird's auch bei mir haarig. Wenn ich bei großer Hitze fahre: Nie an den Schweiß denken, der fließt. Daher auch nicht zu lange stehen bleiben, sondern im Angesichts des Schweißes weiter. Evtl. mal Radhose wechseln, wenn zu nass.
Schlangenlinie: Fahre ich häufiger, ich neige sogar generell bei Rauffahren zur Straßenmitte. In gewisser Weise hat das auch damit zu tun, dass ich mich als Radler für den wahren Herrscher der Straße halte und nicht das Auto - im Zweifel ist es mir also recht, wenn das Auto erst mal abbremsen muss, der Autofahrer sich bewusst wird, wieviel Energie es kostet, einen Berg hohchzufahren - dann darf er auch vorbei

. Das ist meist nicht bewusst, aber doch im Unterbewusstsein vorhanden. Zuweilen fahre ich bei wenig Verkehr auf der falschen Seite, wenn von dieser aus die bessere Aussicht ins Tal besteht. Auch müssen gelegentlich Autos warten, bis ich mein Foto im Fahren gemacht habe, bevor ich wieder zum Straßenrand zurückkehre.