Eigentlich ist es sogar umgekehrt: Die GPS-Nutzer leisten hier - wie schon bei den Radfernwegen - einen Dienst für die Gemeinschaft.
Zustimmung.
Das Argument, dass damit nur die GPS-Benutzer bedient werden, halte ich übrigens für nicht stichhaltig: Alle können mittels Google Maps sich die Tracks anschauen und ausdrucken.
Können: Ja. Aber werden sie es tun? Ich würde mir aus drei Gründen vor einer Radreise nicht die Mühe machen noch mehr Info über noch mehr mögliche Strecken heraus zu suchen:
1) Ich fahre meist auf Radfernwegen. Diese sind ausgeschildert und nehmen meist schon eine gute Route. Für die meist nur kurzen Abschnitte in Städten ist m.E. keine Optimierung aufgrund von Eventualitäten nötig, wenn man den dafür nötigen Aufwand betrachtet.
2) Auf Radreisen habe ich generell Karten und ggf. auch Bücher mit. Meine Lust noch mehr Papier mitzuschleppen ist sehr klein.
3) In Städten muss eine Beschilderung für die Orientierung reichen, alles andere nervt aufgrund der vielen Richtungswechsel. Das gilt insb. für ein "Fahren nach niedergeschriebenen Fahrtanweisungen".
Deshalb: Gute Idee, aber vermutlich nur von einer kleinen Zielgruppe gewünscht.
Gruß
Uli (ohne GPS-Empfänger)