In Antwort auf: Martin_Bo

Also allzu begeistert bin ich von der "GPS-Welle" nicht. Eventuell rührt das daher das ich die TomTom Geräte usw aus dem Auto gewohnt bin und einfach zu viel erwarte.


Lieber Martin,

ich glaube eher, dass deine Anforderungen im Auto leichter erfüllbar sind:

Eine Routenplanung fürs Auto braucht keine Steigungen zu berücksichtigen, und die Verkehrsverhältnisse werden auch nur insoweit berücksichtigt, als Staus vermieden werden (und das auch nur bei den neuesten hochpreisigen Geräten).

Dabei ist der Stromverbrauch kein Thema, beim Rad hingegen ist der schon wichtig.

Die ideale Routenplanung fürs Fahrrad bräuchte hingegen

- eine bessere Datenbasis, mit Einbeziehung von in Gegenrichtung freigegebenen Einbahnstraßen, straßenbegleitenden und separaten Radwegen, Radstreifen, Steigungen, Belag und Verkehrsdichte;

- eine wesentlich differenziertere Berücksichtigung der momentanen (!) individuellen Bedürfnisse: Steigungen vs. Umweg, kurze gegen "schöne" Strecke, touristische Radwege bevorzugen/vermeiden, benutzungspflichtige Radwege bevorzugen/vermeiden, usw.

Wenn die Marketingstrategen darin einen genügend großen Markt sehen, wird es in ein paar Jahren vielleicht so etwas geben; ich fürchte, das wird aber noch mindestens zehn Jahre dauern.

Gruß

Igel-Radler