Moin Tine,
ich habe selbstverständlich für den offiziellen deutschen Namen gestimmt, also Nordseeküstenradweg.
Zudem finde ich es ziemlich suspekt, daß trotz fortschreitendem Antiamerikanismus die englische Sprache mittlerweile soweit in die unsrige eingedrungen ist. Muß tatsächlich schon gefragt werden, ob man nicht in einem deutschsprachigen Nachschlagewerk für deutschsprachige Radreisende lieber den englischen Begriff verwenden soll?!
Mit Verlaub, nicht jeder ist des englischen mächtig. Und von denen, die es sind, ist noch lange nicht jeder derat verliebt in diese Sprache.
Ich persönlich halte meine Englischkenntnisse für rudimentär, genug um mich durchzuschlagen und genug um den Großteil des modernen "Denglish" zu begreifen. Auch habe ich nichts dagegen, wenn verschiedene englische Begriffe, dort wo sie mangels passender deutscher Entsprechungen sinnvoll sind, in unsere Sprache integriert werden.
Aber! Ich hasse es, wie krampfhaft ersucht wird, alles mögliche in englisch auszudrücken. Es ist nicht mehr weit bis zu dem Tag, an dem man unseren Medien nur noch mit Leistungskurs Englisch folgen kann. Ich empfinde das nicht nur als Verunstaltung unserer Muttersprache, sondern auch höchst respektlos gegenüber denen, die englisch nicht oder nicht gut beherrschen. Und das sind nicht wenige in diesem Land.
Gruß, André ... dem einfach mal danach war, sein Gedanken zu äußern!