An meinem Liegerad ist eine Kette, die 2,5 bis 3 mal so lang ist wie eine Kette am Aufrechtrad. Nach Angabe des Herstellers hält sie auch entsprechend länger, da die Kette nur beim Umlenken verschlissen würde.
Ja, durch die längere Kette muß die Kette um die gleiche Arbeitsleistung zu übertragen bei gleicher Zugkraft nicht so oft umlaufen - oder anders ausgedrückt, die Abnutzung wird auf mehr Glieder verteilt.
Da die Kette aber länger und damit teurer ist, läuft es aber auf das gleiche heraus.
Bis jetzt fahre ich sie (Connex Wippermann) seit 6.500 km ohne Probleme, habe aber noch nicht geprüft, in welchem Zustand sie ist. Das würde bedeuten, dass die Zugkraft weniger eine Rolle spielt, als vielmehr die Häufigkeit der Umlenkung.
Nein, das können wir leider nicht daraus schliessen. Der Materialverschleiss in Kettenglieder pro km ausgedrückt ist ja gleich geblieben, s.o.
Also : hohe Gänge fahren. Das schont die Kette. Vom reichhaltigen Ersparten können sich Vielfahrer dann schon nach 15 Jahren künstliche Kniegelenke leisten.
Ach, haben Liegeräder denn nur ein Kettenblatt vorne?