Wichtiger wäre die Überlegung, was kostet mich die Anschaffung einer wirklich guten Campingausrüstung im Vergleich zur Ersparnis, die der Platz bietet und das wiederum im Vergleich zum Mehraufwand an Gepäck am Rad.Es kann ja niemand ernsthaft bestreiten, daß sich mit 5 kg Gepäck leichter und lockerer radelt als mit 30 kg.
Gruß
Theodor
Was eine wirklich gute Ausrüstung kostet ist doch eigentlich gar nicht so wichtig. Wenn ich mir die Ausrüstung der Leute anschaue, die mir so begegnen, dann habe ich oftmals viele der Ausrüstungsteile vorher in einem Lidl- oder Penny-Prospekt gesehen. Das macht bei denen aber auch keinen Unterschied. Auf einer 4-5 Tagestour (und das ist für viele schon eine lange Zeit) während einer Schönwetterperiode reichen denen die 500 mm WS des Außenzelts und der Schlafsack spielt bei 20°C in der Nacht auch nicht wirklich eine Rolle. Bei der oben beschrieben Qualität der Ausrüstung kommen die Leute also mit 50-60 Euro incl. Kocher und Gaskartusche und Kochset aus. Wenn man häufiger unterwegs ist, hat man natürlich eine andere Ausrüstung. Die wird dann aber auch über mehrere Jahre verwendet und daher relativiert sich der Preis wieder.
Und zum Thema Wildzelten und Martinas "Vorurteilen" dagegen: in Schweden gibt es das sogenannte Allgemeinheitsrecht. Demnach darf jeder die Natur "benutzen", er muss sie nur so zurücklassen, wie er sie vorgefunden hat. Klappt hervorragend. Die Leute nehmen ihren Müll wieder mit und alles bleibt sauber. Sogar Feuer machen ist erlaubt (solange nicht gerade Waldbrandstufe 4 besteht), wenn ich mein Feuer "gesichert" habe. Jeden zweiten, dritten Tag steuere ich dann aber trotzdem gerne einen CP an, da ich WC´s und Duschen für eine der tollsten Erfindungen der Zivilisation halte.

Und wenn es wirklich junge Hunde und Katzen regnet findet man auf fast allen schwedischen CP`en Blockhüttchen, die man sehr günstig mieten kann. Da hat man dann sogar ein Einzelbett und keine Jugendgruppe, die Party machen für das einzig Wahre im Leben hält.
Gruß Jan