Hallo Igel-Radler,
ich finde das nicht ganz so schlimm, das gab es eigentich schon immere (na gut, nicht seit es Räder gibt, aber seit es verschiedene Typen auf dem Markt gibt). In den 70ern gab es die Bonanza-Räder, die auf Dauer nicht wirklich gut zu fahren waren, wenn man Tourmaßstäbe anlegt. Als Kinder haben wir die Besitzer solcher Räder um die Optik, aber nicht um den Komfort beneidet. Heute hat sich die Palette erweitert. Die Käufer dieser Räder wollen damit sicher keine Radtour machen, und wenn, machen sie das nur einmal und kaufen sich dann entweder ein richtiges Tourenrad oder sie lassen es ganz. Ich finde diese "Show-Räder" harmloser als die, die wie MTBs oder Rennräder daherkommen, aber aus billigen Ramsch-Komponenten zusammengebaut wurden und bei der ersten größeren Belastung zusammenbrechen. Da ist das Sicherheitsrisiko doch wesentlich höher als bei den eindeutigen Fun-Rädern, die in der Stadt durchaus zu fahren sind (Cruiser z.B.) und keine Qualitäten vorgaukeln, die nicht da sind.
Nachtrag: Ein wenig anders sieht es für mich aus, wenn die installierten Komponenten die Sicherheit beim Fahren gefährden, z. B. Dinge, die in die Speichen kommen können oder mangelhafte Beleuchtung.
Viele Grüße
Anne