Ah, die ersten Kritiken sind da! schmunzel Vielen Dank dafür, auch wenn sie mich noch nicht wirklich überzeugen.

In Antwort auf: Schwarzradlerin

Versuche es einfach mal mit einer hochfrequenteren Trettechnik, auch wenn Dir anfangs die Oberschenkel schmerzen. Nachher geht es leichter und viel eleganter als der Stampfrhythmus.

Ich habe das schon oft probiert (Ihr seid nicht die ersten, die mir das sagen schmunzel ) und bin immer reumütig zurückgekehrt. Ich werde es mit der neuen Schaltung auf jeden Fall ein weiteres mal probieren, um sicherzustellen, dass es nicht an der alten T3 lag.

Ich glaube aber nicht, dass ich wirklich auf einen schnelleren Takt kommen werde. Menschen sind ja keine Stangenanfertigungen, sondern individuell erstaunlich unterschiedlich. Bei mir sind schnelle Beinbewegungen schon immer ein Problem gewesen. Ich war in der Schule im Sprint immer der Klassenschlechteste; meine Rekordzeit auf 100m lag immer noch außerhalb der Bewertungsskala. Auf der Langstrecke habe ich dagegen ganz gut ausgesehen. Muskeln und Knochenbau sind bei meinen Beinen recht stabil und kräftig; ich hatte noch nie Beschwerden am Knie.

Ich kann mir schon vorstellen, dass all das dazu führt, dass bei mir ein langsamerer Tritt als beim Durchschnittsmensch sinnvoll ist. Die zweite Frage ist, um wieviel langsamer. Das Hochlegen der Übersetzung, über das ich nachdenke, wäre im Bereich 5/4, also bezogen auf die SRAM-7 um gut einen Gang. Eigentlich gar nicht so viel, oder? schmunzel

In Antwort auf: Schwarzradlerin

Eine deutschere Fahrradkomponente als das gips wohl kaum. grins Lies einfach mal im Radratgeber in den Abschnitten ueber Bremsen und Schaltungen die Aussagen zum Ruecktritt.

Den Radratgeber habe ich sogar komplett gelesen, bevor ich hier gepostet habe. grins Ein ausgezeichneter Text! Er hat mich allerdings eher darin bestärkt, beim Rücktritt zu bleiben, da stehen nämlich endlich auch mal die Vorteile des Rücktritts! Und die dort genannten Nachteile finde ich für mich eher nicht so zutreffend.

Rückwärts treten, um die Beine zu lockern? Das Argument kenne ich schon von früher, und es hat mich da schon nicht überzeugt. Am besten ist es doch, so zu treten, dass die Beine sowieso locker bleiben (das bringt mich allerdings schon wieder auf die langsame Trittfrequenz... grins ). Und wenn wirklich mal eine Lockerung nötig ist, dann schüttele ich sie aus, das bringt 1000x mehr als rückwärts Treten. Ok, bei einem Rennen in einem Feld mit hunderten Leuten geht das nicht, aber Rennen will ich ja auch nicht fahren. schmunzel Und meine Schuhe fest einhaken will ich ebenfalls nicht (aus Sicherheitsgründen).

Das Pedal kann beim Anfahren nicht in eine optimale Antrittsposition gebracht werden - einverstanden, nicht in die optimale, aber doch in eine hinreichende. Darüber hinaus gewöhnt man es sich als Rücktritt-Fahrer schnell an, die Pedale bereits beim Abbremsen in die optimale Position zu bringen (das geht nämlich). Kurz: auch dies ist ein Punkt, den ich höchstens für Rennen relevant finden kann.

Der einzige echte Nachteil in meinem Fall scheint mir also die relativ geringe Leistungsfähigkeit der Bremse zu sein. Wirklich relevant wird das aber erst beim Bergabfahren, oder? Und dort ist sowieso die Vorderradbremse diejenigewelche, beim Bergabfahren wird schließlich der Schwerpunkt nach vorne verlagert. Und da will ich ja was leistungsfähiges einbauen (Scheibenbremse).

Was meint Ihr?

Liebe Grüße,
Wolfgang