Hallo Micha,
scheint Dir ja richtig ernst zu sein. Bei dem mir zur Verfügung stehenden Louise Bremshebeln handelt es sich um welche des 2002 Jahrganges. Bei ihnen sind Kolben und Kolbenstange ein Teil. Ein Verschiebestück im Bremshebel sorgt für den notwendigen radialen Ausgleich zur Kreisbahn, die der Hebel beschreibt. Das das öfters schwergängig wird und Probleme bezüglich der Haltbarkeit aufwirft ist klar. Aktuelle Modelle zum zerlegen und reinschauen habe ich nicht. Ich vermute mal stark, daß mittlerweile wieder eine klassische Kombination aus Kolben und getrennter, will sagen gelenkig gelagerter Kolbenstange, verwendet wird. Dies baut dann kürzer und vielleicht ist`s an HS66-Griffen adaptierbar. Das mit den externen Ausgleichsbehältern müßte eigentlich gehen. Ne Menge Bastelei ist`s halt schon.
Ein anderer Weg wäre es, zu versuchen die Marta-Griffe an den Rennlenker anzupassen. Das größte Problem dürfte eine belastbare Anpassung des Griffes an den oft ungleichmäßigen Durchmesser des Rennlenkers sein. Ob es reicht, da einfach ne verstellbare Reibahle durchzudrehen oder die Schelle mit einem mit einem Schleifband versehenen Schleifstift im Durchmesser zu vergrößern weiß ich nicht. Kommt wohl auch sehr auf die gleichmäßige Form des Lenkers an. Bremshebel in einer stärker gebogenen Form lassen sich leicht aus Aluplatten anfertigen. Dank einer Bandsäge mit schmalen Bändern könnte ich diesen Part übernehmen. Am einfachsten wäre es, auf die Untengreifposition zu verzichten, und einen geraden MTB-Segellenker mit den verdrehbaren
Barends von Humpert auszustatten. An den Barends mit 22 mm Durchmesser können dann leicht modifizierte MTB-Schalthebel und die Martagriffe samt Spiegel und Klingel montiert werden. Neue, gebogene Hebel braucht`s dann natürlich auch. Mit nem zusätzlichen Triathlonaufsatz kann man auch Tempo machen. Fotos von so was sende ich per PM. Möchte noch was zum Reinstellen für „unsere Räder“ aufsparen.
Gruß Wolfram