Hi,

Natürlich ist es keine Schande, etwas anzufangen und dann festzustellen, dass es nicht das ist, was man eigentlich wollte. Aber du schreibst, dass dich deine Bekannten SO KENNEN. Wenn es sich nicht nur aufs Radeln bezieht, solltest du vielleicht darüber nachdenken. Im Leben muss man sich manchmal einen Stoss geben um vorwärts zu kommen. Mir geht es oft so, dass ich mich sehr auf die Ferien freue und am Vortag gehe ich gar nicht so gerne weg. Wenn ich aber mal weg bin, möchte ich noch lange weiter herumreisen. Als ich klein war, weinte ich weg zu gehen und dann weinte ich, als es wieder nach Hause ging. Vielleicht bin ich ein Sonderfall? Ich glaube, man muss sich schon aufraffen, sonst bleibt man im Leben stehen und vor allem besteht die Gefahr, dass man es im Alter sehr bereut und dann ist es vielleicht körperlich nicht mehr ausführbar. Wie schon gesagt, es gibt viele Möglichkeiten sicher zu übernachten: beim Bauern, Bed and Breakfast, zu zweit reisen. Man muss sich schon aufraffen, sonst besteht das Leben plötzlich aus Métro-boulot-dodo (Zug-Arbeit-Schlaf), resp. Pantoffeln und TV-Abend. Jeder muss somit wissen, ob er ein stilles geruhsames Leben liebt oder ob er etwas erleben will.
José hat mal etwas sehr Schönes geschrieben:
Wer etwas wagt, riskiert zu verlieren. Wer nichts wagt, hat schon verloren.

Nette Grüsse,

Kanis