Die sogenannten "Blechschellen" solltest Dur dir selber schnitzen und mit einem angemessenen Querschnitt ausstatten. Diese Mode-Tohrheiten mit in den Rahmen integrierten Befestigungen sind dann kontraproduktiv, wenn Du den Träger durch einen Veränderten erneuern mußt.
Teile eines Trägers gehn häufig zu Bruch, wenn die Dauerfestigkeit eine Rolle spielt (Mir ging mal ein Frontgepäckträger an einer (zu mager dimensionierten Lasche) zu Bruch, weil ich mir erlaubt hatte, eine 500 [g] "schwere" Windjacke auf den Träger zu klemmen. 2 [km] auf einem Schotterweg reichten da aus. Seitdem baue ich meine Frontgepäckträger selbst, Heck-Gepäckträger habe ich bisher nur an den Befestigungs-Laschen modifiziert (modifizieren müssen).
Bei rein statischen Tests mit Gewichts-Belastung würde ich vorsichtig sein, diese auf Dynamische (Stichwort Dauerfestigkeit !) zu extrapolieren
Selber-Bauen gilt auch für Gepäckträger hinten (Über einen Gepäckträger an meinem Fitnessrad (Vollgefedert 100/100 [mm]) habe ich schon nachgedacht, aber noch keine Zeit gefunden). Von Radschraubern kann man da nicht unbedingt solides "Handwerk" erwarten (Die sind normalerweise keine Konstrukteure). Die Produkt-Haftung verbietet eigentlich selbst kleinere Modifikationen wie Verwendung von Schellen anstatt vorhandene Anschraub-Punkte zu benutzen.
Bild Frontgepäckträger (Großes Faltrad)
Aus 10x2 [mm²] Alu-Rohr gebogener und mit Epoxidharz verklebter (Innenmuffen bzw Gewinde-Stifte) Gepäckträger. Da, wo Biegung auftritt, sind Gewinde-Stifte eingesetzt. Es wurden 200 [g] gegenüber der ursprünglichen Stahl Konstruktion eingespart. Gesamtgewicht des Trägers ist 420 [g].
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Bild Gepäckträger (Front und Heck) Kleines faltrad
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Mit freundlichem Gruß
EmilEmil