Tag 6:
In der Früh prasselt Regen gegen das Fenster und die Bäume draußen werden vom Wind gepeitscht. Laut Wettervorhersage soll der Regen bis zum Nachmittag andauern. Außerdem sind meine Schultern verspannt und ich habe in beiden Oberschenkeln Muskelkater.
Nach dem miesesten Frühstück, was ich je in einem 3* Hotel bekommen habe, bechließe ich, einen Pause-Tag zu machen und buche das Zimmer für eine weitere Nacht, jedoch ohne Frühstück.
Ich spaiere über 2 Stunden mit Regenkleidung durch die sehenswerte Altstadt von Székesfehérvár, und mache viele Fotos. Aus einem Café, wo ich einen Earl Grey geniße, schaue ich aus dem Panoramafenster dem prasselndem Regen zu und plane die Weiterfahrt. Im Internet recherchiere ich, dass der Eurovelo 14 bis Budapest 2022 fertig gestellt wurde. Damit erspare ich mir weitere "unbefestigte, schnell zu befahrende Wege, und bin außerdem schneller in Budapest, weil die Strecke mindestens 20km kürzer ist.
Am Nachmittag gebe ich auf einem Postamt das Puzzle auf, das ich für meinen 11jährigen Sohn gekauft habe, weil ich ohnehin schon ein voll bepacktes Rad habe. Ich esse nochmal bei McDonalds, wechlse noch ein paar Euro in Forint, und lasse den Abend gemütlich im Hotelzimmer ausklingen.
Gefahrene Kilometer: 0 (jedoch über 16.0000 Schritte)