Jetzt klinke ich mich auch mal ein.
Ich nutze Komoot schon länger, sowohl für Wander-/Bergtourem als nun auch für Radtouren, in Deutschland, in Europa . Einmal Worldpaket für 19,90€,
Für mich / uns ein Planungsmittel, wir erstellen unsere eigenen Touren, manchmal liegt parallel eine Papierkarte daneben (die Kompasskarten stimmen leider nicht immer, da ist Komoot verlässlicher, Kompass hat leider öfters Wege verzeichnet, die nicht existieren, in den Bergen ätzend) oder eine andere Infoquelle. Outdooractive, Locus, etc.
Entlang der Elbe haben wir öfters so auch den "offiziellen" Elberadweg verlassen und bessere Alternativen gefunden.
Ich finde es hilfreich, dass Radwege, Highlights verzeichnet sind, öfters Trailviews vorhanden - und auch das Höhenprofil und die Wegebeschaffenheit.
Off topic - Bergtour als rot gekennzeichnet, Komoot warnt vor unbekanntem Abschnitt und alpine Gefahr, zu Recht, wie sich heraus stellte. Die Passage verlangte absolute Trittsicherheit und Erfahrung.
Ich nutze es nicht als Trainingsprogramm, nettes Gimmick, diese Einstufung, am Berg unterschreite ich die Zeiten, sogar wenn ich die Pausen mit rechne und bin kein Profi, bei größeren Radtouren gerade mit Gepäck kommen für die gefahrenen Zeiten noch ganz andere Faktoren ins Spiel... Wetter z. B.
Ich plane auch gerne mal eine Tour und teile das dann mit Freunden als Vorschlag, dann sehen sie Länge und Anspruch.
Übertrag auf meinen Wahoo Navi war auch problemlos.
Natürlich hat Komoot Schwächen, aber das hat jede App, und am Ende kommt es auf das eigene Nutzungsverhalten an.
Jetzt zur Planung für meine Frankreichtour ist sie sehr hilfreich (geplant in Kombination mit Locus Map, Google Maps, Internetinfos...), schwierig ist es gelegentlich, Komoot zu überzeugen, wenn ich wirklich die Straße will und nicht die Schleifen durch die Prärie.
Die Tracks anderer nutze ich nicht, und ich zeichne auch nicht auf.
Ich werde aber mal schauen, ob ich auch ein paar Trailviews erstellen kann für andere.